Wir verbrachten den Jahreswechsel 2011/2012 in NZ und waren ca. 3 Wochen mit dem Camper unterwegs. Leider haben wir nicht allzu viel Gutes zu berichten vom Auto & vom Service während dieser Zeit. Hier ein paar Mängel:
1. Es war ein 2 Betten-Camper und entsprach nicht dem Fahrzeug im Video. Daher hatten wir erhebliche Probleme unser Gepäck unterzubringen. Nebenbei: Ein Porta Potti ist völlig überflüssig!
2. Bei der Fahrzeugübernahme mussten wir erst um einen linken Außenspiegel!, den Grill und um einen "Zwischenboden" für Stauraum kämpfen...
3. Das Geschirr war völlig dreckig und wir mussten es deutlich aufstocken (Schüssel, Messer, Brettchen, Gläser etc.)
4. Die Elektronik war völlig marode bis hin zu gefährlich und zwang uns mehrmals eine Werkstatt aufzusuchen (Isolierung der Elektrokabel war komplett defekt, s. Bild

. Dies wurde notdürftig mit Tape repariert ( und wir wurden darauf hingewiesen, dass der Zustand gefährlich sei!
5. Entsprechend funktionierte das GPS anfangs auch nicht – die Sicherung des Power Outlets im Cockpit war zudem durchgebrannt.
6. Nachdem dem die Elektronik weitestgehend auf einen zumutbaren Zustand gebracht wurde, fiel der Kühlschrank aus. Dieser konnte bis zum Urlaubsende nicht repariert werden, was uns entsprechend einschränkte, da wir immer einen Campingplatz aufsuchen mussten, um die Lebensmittel entsprechend zu kühlen. Weiterhin mussten wir uns täglich mit Eis versorgen für die Zwischenkühlung.
Erschwerend kam hier natürlich hinzu, dass zwischen Weihnachten bis Mitte Januar kaum eine Werkstatt offen hatte noch dass sich unsere Ansprechpartner angesprochen fühlten!
In Summe gingen uns von unseren 3 Urlaubswochen ca. 2 Tage verloren, durch Absprachen, Werkstattbesuche etc. und unsere Flexibilität war natürlich gemindert, neben der Einschränkung im Komfort.
Die Antwort von Go Ezy war ernüchternd und nicht lösungsorientiert. Wie auch schon in NZ, fühlt sich niemand verantwortlich.
"die von Euch aufgeführten Mängel sind schon sehr gravierend. Da wir jedoch reine Vermittler von Wohnmobilen sind, liegt es leider nicht in unserem Aufgabenbereich, nach Abgabe des Campers bei einer Firma Ansprüche geltend zu machen, dies muss der Kunde bei Übernahme, spätestens jedoch bei Abgabe des Campers bei der Firma selbst machen.
Wir haben öfters Kunden, die so günstig wie möglich reisen möchten und dann sich beschweren, da der Camper nicht Ihren Vorstellung entspricht und Sie einige Schwierigkeiten hatten.
Ich hatte Euch viele Angebote unterbreitet, wo die Fahrzeuge wesentlich jünger waren und wo Ihr natürlich hättet mehr Geld ausgeben müssen, was Ihr jedoch nicht wolltet.
Ihr habt Euch am Ende jedoch für das günstigere Fahrzeug entschieden, was natürlich nicht mit jüngeren Fahrzeugen vergleichbar ist.
Liebe Grüße Steffen.
Wir zahlten ca. 1650 EUR für 18 Tage "Camper-Vergnügen".
Unser Fazit: Es ist sicherlich sinnvoll etwas mehr Geld in die Hand zu nehmen. Dennoch sollten die Fahrzeug in einem ordentlichen Zustand sein und fahr- und funktionstüchtig. Letzteres war nicht gegeben. Und der Umgang mit dieser Beschwerde liess mehr als zu wünschen übrig. Vom Service vor Ort kann nicht nicht Rede sein.